Von voraussehbar zu ekstatischer Verspieltheit

Mach deine Verspieltheit von nichts und niemandem abhängig. Erlaube es dir, dass Verspieltheit zu einem Lebensstil wird. Oder sagen wir, wie du die Beziehung zum Leben pflegst und hegst über alle Sinne. Natürlich sind unsere vergangenen Erfahrungen ein Hindernis, so leicht und verspielt und im Moment und im Flow zu sein. Aber einmal mehr, was willst du tun? Willst du deinen Partner so perfekt, damit du verspielt sein kannst? Das gibt es nicht.

Das schafft Druck und einmal mehr Performance. Aber du kannst wie kleine Kinder eine Vereinbarung kreieren, eine Ko-Kreation deiner Werte, Bedürfnisse, No-Go's. Wie ein kleines Rezept, wie du geliebt, begehrt und gesehen werden willst. Wenn das einmal klar ist, das ist so ein bisschen der unsexy Part, dann kannst du spielen. Der Teil in deinem Gehirn, der sich immer damit auseinandersetzt, was einmal war und was sein könnte, das ist unsere Biologie. 

 

Die braucht Klarheit, eine Vision der Liebe, etwas Größeres, das es im Zaun hält, damit wir spielen können, damit wir diese Offenheit einbringen können. Und das ist die Vereinbarung. Das ist es, was wir tun, das ist unsere Richtung, das sind unsere Werte. Das ist mein absolutes No-Go. Dafür bin ich offen. So und so fühle ich mich am meisten begehrt und geliebt. Das brauche ich, um mich sicher zu fühlen, und das sind die Fallen meiner Prägung. Uff, bei diesen Triggern kollabiere ich in Hilflosigkeit oder Abhängigkeit oder Projektion. Und in diesen Momenten brauche ich das und dieses von dir. Und umgekehrt. 

Kannst du dir vorstellen, wie Partnerschaft ein Ort oder eine Erfahrung von Wahnsinns-Persönlichkeitsentwicklung ist? Aber auch, wo du dich genährt fühlen kannst? Wo du absolut keine Masken tragen musst, wo du vielleicht gefordert bist, Aspekte von dir hervorzuholen, die verborgen sind unter Scham, Angst. Und weil der Rahmen stimmt, wird das möglich. Und weil der Rahmen stimmt, brauchst du keine Ablenkung, kein Drama, keine emotionale Betrunkenheit, wie ich das oft nenne. Und genau davor fürchten wir uns so sehr, diese nackte Begegnung. Nach so vielen Jahren in diesem Business habe ich erstaunlicherweise erfahren dürfen, wie wenig Menschen diese seelische und körperliche Nacktheit erleben und so gar nicht das Mystische der Intimität anzapfen können. 

 

Was in meiner Erfahrung zum normalen Alltag dazugehören würde.

 

Ich bin immer wieder so tief berührt von diesen berührenden Momenten, die meine Kunden und Kundinnen erleben. Wenn die Seele beginnt zu klingen und zu schwingen. Dieser süße Nektar, von dem viele glauben, dass sie das nur über die Mutterliebe bekommen, wie das doch einfach im Feld ist und erfahrbar ist. Und je simpler, je weniger Definitionen, je weniger Rollen, je weniger Klischees, je mehr Verspieltheit da sein darf in der Sicherheit der Vereinbarung.

 

Oh mein Gott, das ist so unbeschreiblich. Unbezahlbar. Und ich werde nicht müde, bewusste Menschen in diesen Raum einzuladen. Es ist so simpel.